Tibetische Medizin

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Der Medizinbuddha hält in seiner Hand ein Symbol: die wundertätige Heilpflanze Myrobalane, die bei "kalten" Krankheiten wärmt und bei "heißen" Krankheiten kühlt:
Das Konzept der tibetischen Medizin basiert wesentlich auf der Wiederherstellung von Gleichgewicht.

Krankheit als Zeichen von "Geistesgiften":

Die tibetischen Lamas sind die Seelsorger der Gläubigen, aber vielfach waren sie auch zugleich ihre Ärzte, denn viele Lamas haben mindestens die Grundbegriffe der tibetischen Medizin erlernt.

Auf der Ebene des Geistes will die Lehre durch die Erkenntnis vom heilsamen und unheilsamen Handlungen heilen. Auf der körperlichen Ebene spiegelt sich dies wider: Die drei "Geistesgifte", nämlich Hass, Dumpfheit (auch Unwissenheit genannt) und Gier wirken sich auch auf der körperlichen Ebene aus.

Gesundheit als Spiegel des ethischen Verhaltens

Zum Beispiel führt Hass zu einer Störung, u.a. der inneren Organe und der endokrinen Drüsen, die als Prinzip "Galle" zusammengefasst werden. Hierdurch entwickeln sich "Hitze"-krankheiten. In dieser Weise entsteht ein Ungleichgewicht der drei grundlegenden Wirkprinzipien -- Galle, Wind und Schleim --, das Krankheiten verursacht.

Das heißt, die geistigen Fehlhaltungen erzeugen die Krankheiten, doch müssen auch körperliche Maßnahmen ergriffen werden, um Krankheiten zu vertreiben.

Für die kurzfristige Beseitigung von Störungen werden Mittel eingesetzt, die Ähnlichkeit mit der Akupunktur haben, jedoch gibt es deutliche Unterschiede bei den Geräten und bei den theoretischen Grundlagen.

Sowohl kurz- als auch mittel- und langfristig wirken Pillen aus Kräutern und Mineralien, die oft die Wirkung der Maßnahmen, z.B. einer Moxa-Behandlung, stabilisieren. Zugleich wird dem Patienten eine unterstützende Lebensweise empfohlen.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann die tibetische Medizin auch da Erfolge vorweisen, wo die Schulmedizin am Ende ihrer Weisheit angekommen ist.

Juwelen"-Pillen

Tibetische Heilmittel (rechts) enthalten mitunter Pulver von Gold und Juwelen, bestehen aber zur Hauptsache aus Heilpflanzen.

Artikel aus dem deutschen Ärzteblatt