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Saraha |
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Saraha, genannt "der Bogenschütze", war ein Lehensmann eines indischen Königs und Herr über 15000 Haushalte. Da die Brahmanen ihm feindlich gesonnen waren, praktizierte er am Tage den Hinduismus, bei Nacht den Buddhismus. Dennoch beobachteten ihn die Brahmanen mit Neid und beklagten sich beim König über Sarahas "unreine" Lebensführung. Sie sagten, dass er Wein trinke. Der König stellte ihn zur Rede. Saraha bewies in mehreren Proben seine übernatürlichen Kräfte, indem er zum Beispiel glühendes Kupfer trank und schwerer war als die schwersten Steine, die man auf die Waage bringen konnte. Darauf sprach der König: "Wer solche Wunder tun kann, der darf auch Wein trinken." Diese Geschichte findet sich in den Lebensbeschreibungen der 84.Mahasiddhas, "Buddhas Löwen". Die Mahasiddhas, also Verwirklicher übernatürlicher Kräfte, waren ursprünglich Menschen aus allen Berufen und oft durch ihre Lebensweise an intensiver Praxis des Dharma gehindert. Von Dakinis und anderen Gottheiten erhielten sie Belehrungen, die auf ihre Situation und Begabung passten, so kontemplierten sie die Natur des Geistes entsprechend ihrem Handwerk oder ihren Charaktereigenschaften und erreichten so die Erleuchtung. Verwendung der Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Lama Shérab, http://www.yogi-ling.net/ |
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