Lotus-See Drikung Dharma Zentrum
Heilverfahren
Flüchtlingshilfe
Buddhismus
Kontakt/Impressum
Schirmherr
Blog: Regelmäßige Veranstaltungen, Rinpoche-Besuche

Lotus-See
Drikung Dharma Zentrum e.V.

Hamburg

unter der Schirmherrschaft von S.E.Ontul Rinpoche

0172-4 47 58 42
Katharina Benthaus-Menzel, Birgit Wollenschläger, Petra Itzen

Mail an uns


Traditionelle Chinesische Medizin

Der chinesische Arzt der Kaiserzeit mußte seine Befähigung zum Heilen durch dokumentierte Heilerfolge nachweisen, ehe er auf die Patienten losgelassen wurde. Wurde der Patient krank, bedeutete das für den Arzt Honorareinbußen. Man bedenke, wie das sein Interesse am Wohlergehen des Patienten gesteigert haben muß. Man stelle sich vor, das würde bei uns eingeführt werden...

Die in mythische Vorzeit zurückreichende chinesische Heilkunst fußt auf dem kosmologischen System des Taoismus und der Lehre, daß alle Erscheinungen auf Fünf Elemente zurückzuführen sind, deren jedes wiederum die Grundprinzipien Yin und Yang kennt.

Krankheiten sind nach diesem Modell eine Störung der Harmonie der Fünf Elemente und von Yin und Yang.

Akupunktur ist nur ein kleiner Teil des Gesamtsystems. Wesentlich mehr Bedeutung haben die Ernährung und die Heilpflanzen/-mineralien. Die Akupunktur schafft Bewegung der Kräfte, muß aber durch Diät, Kräuter und Lebensweise unterstützt werden, damit bleibende Wirkung eintritt. Die Kräuter werden meistens als konzentrierte Abkochungen zubereitet, die wenig mit unserer Vorstellung von einem Kräutertee zu tun haben; sie sind eher Naturmedikamente. In neuerer Zeit erobern auch Trockenextrakte in Pulverform wegen ihrer leichteren Verwendung als "Instant"-Medizin den Markt. Die Rezepte werden individuell gegeben, denn sie beruhen auf der genauen Diagnose durch den TCM-Arzt, der sich aus dem Puls, der Betrachtung der Zunge und durch detaillierte Befragung des Patienten, seiner Gewohnheiten und Lebensumstände ein Bild von dem Leiden macht.

Jedes Organ ist einem Element zuzuordnen, das mit anderen in gesetzmäßigen Wirkzusammenhängen verbunden ist. Will der Arzt also die Krankheit bekämpfen, muss er den Regelkreis aller Organe beobachten. Er wird dann darauf sehen, die Energie von den starken, aber blockierten Organen zu den schwachen abzuleiten, um sie so zu stärken und die Balance des Ganzen wiederherzustellen. Dies steht in deutlichem Widerspruch zu einem "Ersatzteil"-Denken, wie wir es manchmal in der westlichen Schulmedizin antreffen.

Schreckensmeldungen über schädliche Wirkungen der TCM-Medikamente sind meistens aus Nebenwirkungen von chemischen Mitteln entstanden, die gleichzeitig eingenommen wurden, oder sie sind auf Verwendung des falschen Krauts zurückzuführen. Bei geschulten Therapeuten und wohlbekannten, anerkannten Importeuren können solche Gefahren ausgeschlossen werden -- und schließlich sind die Feldstudien zur Erprobung dieser Medikamente mehrere tausend Jahre lang gelaufen und dokumentiert worden!

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

Nein, wir empfehlen kein Nashornpulver...

Links:

Eine Fundgrube der TCM

Akupunktur

Wirkkräftige Schildkröte

Chinalink

Chinesische Medizin
in der Schweiz

Haben Sie selber Interesse an einer Ausbildung?